Homeoffice

Homeoffice benötigt eine stabile IT-Infrastruktur

Seit Ausbruch der Coronakrise hat sich gezeigt, dass sich die Digitalisierung in Deutschland nicht wie bisher angenommen entwickelt hat. Ist die Online-Lernplattform von Schulen und Universitäten mit Arbeit überlastet oder ist es die Schwierigkeit, mit Homeoffice umzugehen?

 

  1. Homeoffice benötigt eine stabile IT-Infrastruktur
    1. Das Hauptmerkmal der Fernarbeit ist, dass die Mitarbeiter nicht permanent im Büro arbeiten, sondern außerhalb 
    2. Nicht überall gibt es die technischen Voraussetzungen für das Home-Office
    3. Im Heimbüro von zu Hause aus arbeiten
    4. Das Homeoffice hilft den Mitarbeitern, flexibler tätig zu sein
    5. Die Beschäftigung steht vor einem kulturellen Wandel
    6. Arbeitsprozesse und Kommunikation werden sich verändern
    7. Arbeitsschutz gilt auch im Homeoffice
    8. Vorteile von Homeoffice: Zeitmanagement und Kosteneinsparungen
    9. Für das Remote-Büro muss die Infrastruktur zuverlässig funktionieren
    10. Ein sichere technische Infrastruktur bereitstellen
    11. Nachteile von Homeoffice: Soziale Isolation und Informationsmangel
    12. Flexible Arbeitsmodelle erfordern einen kulturellen Wandel
      1. Flexibles Arbeiten: Regeln für Arbeitgeber
      2. Homeoffice: Regeln für Arbeitnehmer
    13. Tipps für effizientes, produktives und sicheres Arbeiten
    14. So gelingt mobile Arbeit: Anforderungen und Voraussetzungen
    15. Der digitale Arbeitsplatz: So profitieren Arbeitnehmer und Arbeitgeber beiderseitig
    16. Bürocomputer, Home-PC, Office-PC oder Notebook
    17. IT-Infrastruktur und Datensicherheit
    18. Grundlegende Schutzmaßnahmen müssen Vorrang haben
    19. 10 Regeln für Gesundheit und eine eine gesunde Ernährung
      1. Viel Erfolg im Homeoffice in Hamburg
      2. Corona-Arbeitsschutzverordnung in Kraft getreten
      3. Maßnahmen für Beschäftigte - Bundesregierung
      4. Home-Office - BVMW
      5. Homeoffice-Pflicht für Arbeitgeber bis 15. März - Bund-Verlag
      6. Corona: Alles, was Beschäftigte jetzt wissen müssen | DGB

 

Home-Office stellt einen neuen Trend in der Arbeitsgestaltung dar. Homeoffice bezieht sich auf Mitarbeiter, die in ihren eigenen privaten Räumen arbeiten und nicht in den Gebäuden ihres Unternehmens. Andere gebräuchliche Namen sind "Telearbeit", "Remote Office" oder "Mobile Office".

 

Das Hauptmerkmal der Fernarbeit ist, dass die Mitarbeiter nicht permanent im Büro arbeiten, sondern außerhalb 

Homeoffice oder Remote-Office sind ein Begriff, der verwendet wird, wenn von zu Hause aus oder unterwegs, außerhalb des Büros gearbeitet werden kann, beispielsweise per Remotedesktop.

Remotedesktop (entfernter Schreibtisch oder Fernbedienung) bezieht sich auf den Fernzugriff auf den Computerdesktop. Die Anwendung wird auf einem Computer (Server) ausgeführt und auf einem anderen Computer (Client) angezeigt und betrieben. Im Vergleich zur Bildschirmfreigabe (Screen-Sharing) muss sich kein Benutzer lokal beim Server lokal anmelden.

In der Informationstechnik (IT) ist ein Server (Diener) im weiteren Sinne ein Dienst, ein Computerprogramm oder ein Gerät, das Funktionen für andere Programme oder Geräte wie Computer, Notebooks, Pads (Clients) bereitstellt. Diese IT-Architektur wird als Client-Server-Modell bezeichnet.

 

Nicht überall gibt es die technischen Voraussetzungen für das Home-Office

Aufgrund der aktuellen Pandemie (2020) erwarten viele Unternehmen, dass ihre Beschäftigten in den eigenen vier Wänden arbeiten. Unternehmen stehen vor großen Herausforderungen, wenn sie auf Remote-Arbeit umsteigen. Nicht überall gibt es die technischen Voraussetzungen für das Home-Office.

Für die Bundesregierung bilden Arbeitgeber, die die Beschäftigten zur Aufnahme ins Büro zwingen, ein zentrales Problem in der aktuellen Krise. Der Betrieb muss nach Möglichkeit ein Heimbüro bereitstellen. Dies steht im Einklang mit den "Corona-Arbeitsschutz-Verordnung", die am 27. Januar 2021 in Kraft getreten sind. Das Dekret sieht auch Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter vor, deren Anwesenheit im Betrieb unverzichtbar ist.

Gemäß der Corona Arbeitsschutz Verordnung setzt die Bundesregierung eine Vereinbarung um, die auf der Entscheidung der Bundeskanzlerin und der Regierungschefs der Länder beruht.

Wenn der Arbeitgeber möchte, dass Beschäftigte im eigenen Zuhause arbeiten, gibt es einige wichtige Aspekte zu beachten, wie beispielsweise Arbeitsrecht, Unfallverhütungsvorschriften und Datenschutz. Wie kann der Arbeits- und Datenschutz sowie die Einhaltung der Arbeitszeiten sichergestellt werden? Es wird empfohlen, in einer Vereinbarung zwischen betriebsbestimmter Arbeitszeit und selbstbestimmter Arbeitszeit zu differenzieren. Wie sieht es mit der Arbeitszeit im Homeoffice aus? Grundsätzlich gilt das Arbeitszeitgesetz auch für das Home Office, daher dürfen Beschäftigte nicht mehr als acht Stunden am Tag arbeiten, ein gewisses Maß an Flexibilität erlaubt das Arbeitszeitgesetz jedoch .

Homeoffice

Das Hauptmerkmal der Fernarbeit ist, dass die Mitarbeiter nicht permanent im Büro arbeiten, sondern außerhalb. Gleichzeitig bleibt er über E-Mail, Telefon oder andere technische Kommunikationskanäle mit seinen Arbeitskollegen in Verbindung.

Bei der Teleheimarbeit von zu Hause aus führen die Beschäftigten alle Arbeiten zuhause (Arbeitszimmer) aus. Auf dem Firmengelände gibt es keinen Arbeitsplatz.

Alternierende Telearbeit ist die Hauptvariante der Telearbeit. Mitarbeiter arbeiten abwechselnd im eigenen Zuhause und im Unternehmen. Der Betrieb bietet eine Workstation, die von mehreren Personen zu unterschiedlichen Zeiten genutzt werden kann.

Mobile Telearbeit wird hauptsächlich von Vertretern, Kundendienstmitarbeitern und ähnlichen Berufsgruppen durchgeführt. Aktivitäten ändern den Arbeitsort (beim Kunden vor Ort) und finden meist per Fernzugriff (Remotedesktop) auf der internen IT-Infrastruktur im Betrieb statt.

Wenn der Kollege nur von zu Hause aus arbeitet, ist dies genauer gesagt das Homeoffice. Das Remote-Büro umfasst auch alle anderen Arbeitsplätze, z. B. die Arbeit in einem Café. Trotz kleiner Unterschiede werden die Begriffe Homeoffice, Telearbeit und Remote-Office häufig synonym verwendet.

 

Im Heimbüro von zu Hause aus arbeiten

Das Home-Office, auch als Telearbeit bezeichnet, ist eine flexible Arbeitsform, bei der Mitarbeiter ganz oder teilweise in einer privaten Umgebung online arbeiten. Bei der Teleheimarbeit oder Homeoffice handeln oder schaffen Kollegen in ihrem Heimbüro von zu Hause aus. Bei alternativer Telearbeit (die häufigste Form der Telearbeit) haben Mitarbeiter sowohl einen Arbeitsplatz als auch ein Heimbüro im Unternehmen.

In der Covid 19-Pandemie wurden die Vor- und Nachteile der Digitalisierung aufgezeigt. Unternehmen, die nicht vorbereitet waren, die richtigen Geräte und Tools für die mobile Arbeit bereitzustellen, haben versucht, pragmatische Lösungen zu finden, um ihre Organisationen am Laufen zu halten.

Die Kollegen wechseln bei Bedarf zwischen Büro im Unternehmen und Home-Office oder von unterwegs aus auf das Netzwerk zugreifen. Das Homeoffice ist dabei ein mit Rechner (PC, Notebook) und Kommunikationstechnik (Telefon, Internet) ausgestatteter Arbeitsplatz in der eigenen Wohnung. Der Zugriff erfolgt meist über Virtual Private Network (VPN) und Remotedesktop.

VPN ist ein virtuelles privates, in sich geschlossenes Kommunikationsnetzwerk. In gewissem Sinne handelt es sich nicht um eine separate physische Verbindung, sondern um ein vorhandenes Kommunikationsnetzwerk (Internet), das als Übertragungsmedium verwendet wird und virtuell ist. VPN wird verwendet, um Teilnehmer in einem vorhandenen Kommunikationsnetzwerk an ein anderes Netzwerk anzubinden.

 

Das Homeoffice hilft den Mitarbeitern, flexibler tätig zu sein

Das Homeoffice hilft den Mitarbeitern, flexibler tätig zu sein. Dies schafft Vertrauen und Möglichkeiten für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie und geht auch auf die Bedürfnisse der neuen Arbeitswelt ein.

Homeoffice und Remote Office bedeutet Heimarbeit. Diese Art der Arbeit erfordert einen Internetzugang und meist Remotedesktop. Für viele Berufe ist es durchaus möglich, Teilzeit- oder Vollzeitstellen auf der Grundlage des Home-Office-Modells online zu gestalten oder eine Kombination mit der Präsenz im Büro, beispielsweise für eine Besprechung.

Neben Arbeitsplätzen in Cafés oder Parks werden moderne "nomadische Arbeitsprinzipien" immer beliebter. "Arbeitsnomaden" sind Arbeitnehmer, die ihren Arbeitsplatz zuhause oder lokal wählen, als auch Kollegen, die international tätig sind.

In den meisten Fällen ist Remote gleichbedeutend mit Home. Remote-Mitarbeiter schreiben, entwerfen, planen und organisieren im Homeoffice in einer vertrauten Umgebung auf ihren Heim-PCs. Viele von ihnen träumen vielleicht von einem abgelegenen Büro unter tropischer Sonne. Der Traum, den Beruf am Strand auszuüben, wird immer stärker und als moderne Arbeitsweise akzeptiert.
 

Die Beschäftigung steht vor einem kulturellen Wandel

Viele moderne Berufe in den Bereichen Social Media, Vertrieb, Marketing, Support und anderen Bereichen sind ideal für Remote-Büros. Remote-Office ist insbesondere in Skandinavien, mitteleuropäischen Ländern und den USA beliebt und oft vertreten.

Die Beschäftigung steht vor einem kulturellen Wandel. Sie können sich überall betätigen, die Arbeitstage frei aufteilen und immer erreichbar sein, aber möglicherweise nicht richtig abschalten - so sieht die moderne Arbeitswelt aus. Flexible Arbeitsmethoden, geeignete Modelle und moderne Technologie sind sowohl ein Segen als auch ein Fluch. Dies ist ein Transformationsprozess, bei dem sowohl Arbeitgeber als auch die Beschäftigten ihre tägliche Arbeit überdenken und anpassen müssen.

 

Arbeitsprozesse und Kommunikation werden sich verändern

Homeoffice und Mobile Office bieten den Mitarbeitern mehr Freiheit. Dies hat Vor- und Nachteile, mit denen sie bestmöglich umgehen müssen. Arbeitsprozesse und Kommunikation werden sich verändern. Das starre Arbeitszeitmodell ist für viele talentierte Mitarbeiter zunehmend unattraktiv geworden. Etwa 75% der Bewerber haben flexible Arbeits- und Arbeitszeiten zu einem wichtigen oder sogar wichtigstes Kriterium für Arbeitgeber gemacht.

Bewerber, die Flexibilität in ihrer Arbeit suchen, sollten daher die von ihren Arbeitgebern vorgegebenen Regeln im Voraus checken. Stellenausschreibungen werben gerne mit Flexibilität, aber viele Unternehmen müssen noch Maßnahmen ergreifen, um den Kollegen wirklich mehr Auswahlmöglichkeiten und Spielraum zu bieten, insbesondere zum Thema Homeoffice.

Heute sind viele Menschen überzeugt, dass ein flexibles Arbeitsmodell die Produktivität und Motivation der Mitarbeiter steigern, eine bessere Lebensbalance erreichen und das Tun besser an die persönlichen Bedürfnisse und Lebensstile anpassen kann. Gleichzeitig herrscht aber großes Misstrauen gegenüber Homeoffice-Lösungen und der Arbeit an beliebigen Orten. "Arbeitet der Kollege wirklich oder schläft er bis 11.00 Uhr?"

 

Arbeitsschutz gilt auch im Homeoffice

Der allgemeine Arbeitsschutzstandard in Deutschland ist sehr hoch. Viele Unternehmer sorgen sich um den Arbeitsschutz in ihren eigenen Unternehmen. Wenn Sie jedoch von zu Hause aus arbeiten, geht dieses Bewusstsein etwas verloren. Arbeitsschutzgesetze sind für das Homeoffice und für Großraumbüros gemäß Definition gleichermaßen wichtig. Telearbeitsplätze sind nach der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) "Bildschirmarbeitsplätze", die vom Arbeitgeber im privaten Sektor des Beschäftigten dauerhaft eingerichtet werden, und der Beschäftigte und Unternehmer haben wöchentliche Arbeitszeiten und Nutzungszeiten der Einrichtungen vereinbart (§ 2 Abs. 7 ArbStättV). Für ein typisches Heimbüro richtet der Arbeitgeber während des Lockdowns keinen permanenten Bildschirmarbeitsplatz (Computerarbeitsstation) ein. Meist wurden die Mitarbeiter relativ spontan mit Notebooks (Laptops) nach Hause geschickt. Aufgrund des Platzmangels müssen viele häufig am Küchentisch arbeiten. Im Allgemeinen entspricht dieses Szenario nicht dem Telearbeitsplatz im Sinne von ArbStättV.

 

Vorteile von Homeoffice: Zeitmanagement und Kosteneinsparungen

Zeitmanagement: Wenn Sie außerhalb des Büros tätig sind, sparen Sie Zeit für den Arbeitsweg. Stattdessen lässt sich die gesparte Zeit besser nutzen, z.B. länger schlafen, ein ausgewogenes Frühstück genießen oder Sport treiben.

Zeitverschiebung: In den meisten Fällen orientieren sich die Kollegen an ihren Fristen. Am richtigen Ort lässt sich die Frist verschieben und einige Stunden Pufferzeit einsparen.

Kosteneinsparungen: Remote-Büros sparen sowohl für Mitarbeiter als auch für Arbeitgeber eine Menge Kosten. Auf diese Weise kann der Arbeitgeber die Kosten für Ressourcen (Miete, Strom, Wasser, Getränke usw.) sparen, die für ein Büro benötigt werden, oder sogar auf kleinere Büroräume umsteigen.

Abhängig von Ihrem Arbeitsort im Homeoffice sind die anfallenden Unterhaltskosten sicherlich günstiger. Eine schöne Vorstellung: Bezahlung erfolgt nach dem deutschen Tagessatz, aber zahlen selbst nur asiatische Preise. Unterkunft und Verpflegung sind in Vietnam, Thailand oder Malaysia zu deutlich niedrigeren Preisen zu erwerben.

 

Für das Remote-Büro muss die Infrastruktur zuverlässig funktionieren

Telearbeit stellt an jeden Teilnehmer unterschiedliche Anforderungen. Es muss einen geeigneten Arbeitsplatz mit Infrastruktur geben. Es ist auch notwendig, Datenschutz, Datensicherheit, Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit am Arbeitsplatz sowie verschiedene gesetzliche Vorschriften und Versicherungsfragen zu berücksichtigen.

Diese Krise zeigt die Bedeutung des Homeoffice für das Überleben des Unternehmens und die Vorteile einer modernen IT-Infrastruktur. Unternehmer sollte dies motivieren, ihre bestehende Struktur auf dem neuesten Stand zu halten und frühzeitig neue digitale Pfade und Prozesse für sich und ihre Kollegen einzuführen, um viel Zeit aufgrund technischer Probleme oder die langfristige Einführung von Plänen oder Systemen zu vermeiden.

 

Ein sichere technische Infrastruktur bereitstellen

Eine Herausforderung besteht darin, eine sichere technische Infrastruktur bereitzustellen, die so lange wie möglich genutzt werden kann, und die durch diese Situation verursachte Verzögerung des Workflows zu minimieren. Darüber hinaus muss auch im Homeoffice ein effektiver Informationsfluss zwischen den Mitarbeitern gewährleistet sein.

 

Homeoffice IT Infrastruktur

 

Anwendungen laufen auf leistungsstarker Serverhardware. Insbesondere Videokonferenz-Tools erfordern viele Hardwareressourcen, um eine störungsfreie Leistung zu erzielen. Darüber hinaus ist die professionelle Wartung von Unternehmenscomputern und -servern für die Produktivität des gesamten Betriebes besonders wichtig.

Patches, Programmupdates und regelmäßige Aktualisierungen von Betriebssystemen und Computern sind auch im Homeoffice wichtig, um Leistung und Sicherheit zu gewährleisten. IT-Experten verhindern, dass die IT-Infrastruktur altert, was bei größeren Reparaturen teuer werden kann.

Konzentration und Motivation: Ob zu Hause, in einem Café oder am Strand, Orte, an denen wir uns wohlfühlen, fördern unsere Aufmerksamkeit und Motivation. Für viele ist es besser, an einem sonnigen Ort zu leben, ein Homeoffice lässt sich dort bequem einrichten, in dem Sie sich wohl fühlen. Arbeitsplätze in abgelegenen Gebieten oder auf der südlichen Hemisphäre besonders beliebt. Asien, Australien oder Südamerika sind beliebte Orte für das Homeoffice.

Familienfreundlich: Da Sie Ihre Zeit und Arbeit im Homeoffice freier bestimmen, haben Sie mehr Möglichkeiten für Freizeit, Hobby, Familie und Freunde.

Infrastruktur: Dank der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Technologie und der steigenden Nachfrage nach Hochgeschwindigkeit wird die Infrastruktur der Internetleitung ständig erweitert und verbessert. Dies bedeutet, dass unter besseren Bedingungen immer mehr Standorte für Homeoffice verfügbar sind.

 

Nachteile von Homeoffice: Soziale Isolation und Informationsmangel

Soziale Isolation aufgrund von Homeoffice: Auch wenn es verlockend klingt, außerhalb des Büros zu wirken, kann es passieren, dass Sie Ihre Kollegen vermissen und sich einsam fühlen.

Mangel an Informationsfluss: Wenn Sie nur unregelmäßig mit dem Büroteam kommunizieren, werden wichtige Informationen schnell verloren gehen. Informationen lassen sich im Büro und am Schreibtisch oder in einer Besprechung schnell austauschen, das ist schwieriger bei Kollegen, die im Homeoffice und damit nicht in der Nähe sind.

Schwierigere berufliche Karrierebedingungen: Homeoffice bedeutet weniger Verbindung zum Team, aber auch weniger Kontakt zum Chef. Weil sie weniger persönlich Berührungen mit Ihrem Chef haben, sind wahrscheinlich die Chancen der Aufstiegsmöglichkeiten geringer.

 

Flexible Arbeitsmodelle erfordern einen kulturellen Wandel

Flexibles Arbeiten: Regeln für Arbeitgeber

Klare Vereinbarungen treffen: Ein flexibles Arbeitsmodell erfordert eine klare Vereinbarung. Nur wenn die Rahmenbedingungen transparent sowie die Erwartungen klar festgelegt sind, entsteht eine neue und verlässliche Arbeitskultur.

Nutzung freistellen: Die Arbeit in einem Heimbüro ist keineswegs jedermanns Sache: Jeder Kollege sollte frei entscheiden, ob und in welchem ​​Umfang die Dienste des Unternehmens genutzt werden.

Mitarbeitern vertrauen: Als Arbeitgeber sollten Sie in der Lage sein, Ihren Kollegen im Homeoffice zu vertrauen und "loszulassen". Schließlich sind die Ergebnisse wichtig.

Führung der Mitarbeiter: Auch ohne Anwesenheit, ist eine Anleitung erforderlich. Dies bedeutet, dass regelmäßig Kritik sowie Anerkennung und Wertschätzung geäußert werden sollten. In jedem Fall sollte dies per Telefon oder E-Mail erfolgen, aber auch in persönlichen Gesprächen.

Fürsorgepflicht: Arbeitgeber sind für die Betreuung der Arbeitnehmer verantwortlich. Diese Führsorgepflicht gilt auch für flexible Arbeitsplatzmodelle. Dies umfasst die ordnungsgemäße Ausstattung des Heimbüros sowie die Einhaltung bestimmter Pausen, in denen keine Anrufe oder E-Mails getätigt werden sollten.

Besprechungen, Präsentationen und Meetings: Die neue Konferenzkultur fördert einen effizienten Workflow im Team. Es gibt viele Softwarelösungen, mit denen sich virtuelle Besprechungen abhalten lassen.

Gemeinsame Teamaktivitäten stärken das Gemeinschaftsgefühl: Eine wichtige Verpflichtung für Arbeitgeber ist die Förderung der Kommunikation und gegenseitigen Wertschätzung, wodurch die Zusammenarbeit und das Bewusstsein der Gemeinschaft gestärkt werden.

Die Bundesregierung hat verschiedene Maßnahmen ergriffen, um die Auswirkungen auf die Beschäftigten zu verringern. Der Arbeitgeber muss nach Möglichkeit ein Heimbüro bereitstellen. Dies steht im Einklang mit den "Corona-Arbeitsschutz-Verordnung", die am 27. Januar in Kraft getreten sind. Neben den Vorschriften für Home Offices enthalten die Vorschriften auch weitere Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter, die für das Unternehmen von entscheidender Bedeutung sind. Informationen für Arbeitnehmer.

 

Homeoffice: Regeln für Arbeitnehmer

Selbstorganisation und Selbstdisziplin: Flexible Arbeitszeiten und Arbeitsplatzmodelle erfordern ein hohes Maß an Selbstorganisation. Auch im Homeoffice muss ein produktives Umfeld geschaffen werden. Strukturierte und disziplinierte Kollegen werden im Homeoffice erfahrungsgemäß bessere Leistungen erzielen als Mitarbeiter ohne diese Talente.

Nach Feierabend abschalten: After Work und Urlaub gelten auch für flexible Arbeitsplatzmodelle. Daher sollten die Kollegen klare Arbeitszeiten und Arbeitstage festlegen.

Eignung prüfen: Wenn Sie flexible Arbeitsmethoden ausüben möchten, sollten Sie zunächst prüfen, ob Sie für Homeoffice geeignet sind. Ohne eine feste Struktur und das Büro als "schützende Hülle" fühlen sich viele Menschen unsicher oder unglücklich.

Rhythmus finden: Der Arbeitsrhythmus im Homeoffice sollte an Ihre eigene Produktivität, Ihrem Biorhythmus und Ihre persönlichen Bedürfnisse angepasst werden, ohne die Prozesse im Team ignorieren zu müssen.

Networking ist Pflicht: Homeoffice entbindet die Mitarbeiter nicht von den Pflichten als Teammitglied. Dazu gehören Arbeitsstandards, aber auch soziale Kompetenzen und Austausch von Informationen.

Sorgfalt: Insbesondere für virtuelle Teams ist ein professionelles Wissensmanagement mit einem klaren Ablagesystem obligatorisch.

 

Tipps für effizientes, produktives und sicheres Arbeiten

Die Corona-Pandemie versetzt die gesamte Welt in einen Ausnahmezustand. Möglichst viele Menschen sollen Sozialkontakte meiden, in der eigenen Wohnung bleiben und dort im Homeoffice beschäftigen. So soll die stark ansteigende Ansteckungskurve verlangsamt werden. Für Firmen und Angestellte stellt die rasante Ausbreitung des Sars-CoV-2 / Coronavirus und die Nutzung von Homeoffice im eigen zuhause eine große Herausforderung dar.

Nicht jedes Unternehmen ist auf die Arbeit in den eigenen vier Wänden vorbereitet. Doch wie lässt sich der Beruf im Homeoffice wirklich produktiv ausüben? Homeoffice: Tipps für effizientes und sicheres Arbeiten.

Home Office

Der technische Fortschritt ermöglicht den Wechsel zwischen der Arbeit im Büro, mobiler Arbeit unterwegs und Homeoffice ohne großen Aufwand. In einigen Unternehmen ist Home-Office schon Standard. Das betrifft selbstverständlich nicht alle Berufsgruppen und viele Arbeitnehmer möchten es auch gar nicht nutzen. Homeoffice erfordert Vertrauen und Selbstdisziplin.

Neben Anwendungen, E-Mail, Telefon, gemeinsame Dateiablage und Instant Messaging ist die Videokonferenz eine Möglichkeit, Projekte und Arbeitsabläufe miteinander abzustimmen. Videokonferenzen ermöglichen einen direkten Austausch zwischen Kollegen an unterschiedlichen Orten und verringern Zeitaufwand und Reisekosten. Ganze Teams finden sich über den PC zusammen und unterhalten sich in Echtzeit.

 

So gelingt mobile Arbeit: Anforderungen und Voraussetzungen

Bei vielen Betrieben müssen für das Home-Office erst die nötigen Voraussetzungen geschaffen werden. Computer, Notebooks, VPN, Firewall, Remote Desktop, Terminalserver sowie die zentrale IT-Infrastruktur im Betrieb sind meist nur für wenige gleichzeitige externe Zugänge ausgelegt. In vielen modernen Unternehmen ist mobiles Arbeiten schon länger Alltag.

Im Homeoffice teilen sich die Mitarbeiter weitmöglich die Arbeitszeit selbst ein. Diese Vertrauensarbeitszeit ist für die meisten Unternehmen etwa völlig neues und es wird - auch über die Coronakrise hinaus - ein generelles Umdenken erzeugen.

Im Büro haben Sie meist einen PC-Arbeitsplatz mit eigenem Schreibtisch, ausreichend Platz und Ablage und hoffentlich etwas Ruhe zur Arbeit. Am Arbeitsplatz sollte man sich wohlfühlen und im Homeoffice sollte es ähnlich sein. Richten Sie sich einen ruhigen Platz ein, an dem Sie sich zurückziehen, denn Zuhause kann es Störquellen geben. Küchenarbeitsplatte, Kindergeschrei, laufender Fernseher und Spielzeug sind keine idealen Voraussetzungen.

 

Der digitale Arbeitsplatz: So profitieren Arbeitnehmer und Arbeitgeber beiderseitig

Wenn ein bequemer Stuhl, ein PC oder Notebook, eine schnelle und stabile Internetverbindung sowie Telefonleitung zur Verfügung stehen, steht dem Zuhause arbeiten ohne Ansteckungsgefahr nichts im Wege, so ist die Arbeit und der Informationsaustausch weiterhin gewährleistet, die Online-Kommunikation und virtuelle Meetings werden weiterhin abgehalten und Projekte laufen weiter. Ein Arbeitstag im Home-Office kann sogar viel konzentrierter und produktiver als im Büro verlaufen. So profitieren Arbeitnehmer und Arbeitgeber beiderseitig.

Im Homeoffice verschwimmen die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit recht schnell, pflegen Sie eine Zeiterfassung. Seit einem Urteil des Europäischen Gerichtshof (EUGH) im Sommer 2019 wird das Thema Arbeitszeiterfassung sehr streng gehandhabt.

Homeoffice erspart viel Zeit und Nerven. Volle Bahnen und Busse oder mit dem Auto im Stau stehen und Parkplatzsuche entfallen. Insofern spart das Zuhause arbeiten auch Geld, weil die Monatskarte oder das Auto gar unnötig sind. Mit Homeoffice ist man deutlich flexibler als am Büroarbeitsplatz, denn Termine mit Lieferanten, Handwerker, Arzt oder Einkaufen lassen sich besser koordinieren.

 

Bürocomputer, Home-PC, Office-PC oder Notebook

Für die Telearbeit wird in der Regel kein leistungsstarker Bürocomputer oder Notebook benötigt. Benötigen Sie einen PC für leistungsstarke Tätigkeiten, dann wird eine leistungsstarke CPU, eine schnelle SSD und ausreichend Arbeitsspeicher benötigt, dann startet Ihr PC innerhalb weniger Sekunden, Programme starten sofort und die Arbeit ist flüssig.

Denken Sie bei der Telearbeit an Sicherheit

Das Homeoffice schafft neue IT-Sicherheitsrisiken für das Unternehmensnetzwerk. Installieren Sie die neuesten Software- und Betriebssystemupdates, verwenden Sie einen Virenscanner, VPN-Zugriff und komplizierte Kennwörter. Öffnen Sie keine E-Mails, niemals andere Anhänge als PDF. Wenn der PC oder Laptop außer von Ihnen auch von Familienmitgliedern verwendet wird, richten Sie aus Sicherheitsgründen Benutzerprofile ein, zumindest für Kinder.

 

IT-Infrastruktur und Datensicherheit

Entsprechend dem Stand der vorhandenen Home-Office-Infrastruktur in der Organisation muss die Anwendbarkeit und Durchführbarkeit von Maßnahmen rund um das sichere Arbeiten im Homeoffice überprüft werden. Die externen Home-Office-Workstations (Arbeitsplätze) greifen über das Internet auf die interne IT-Infrastruktur der entsprechenden Organisation zu. Um zu verhindern, dass die Homeoffice-Infrastruktur zu einer unsicheren Lösung und zum Einfallstor für Cyber-Angriffe wird, müssen Informationssicherheitsrisiken erkannt und darauf reagiert werden.

Die Sicherheitsmaßnahmen sollten auf etablierten BSI-Veröffentlichungen basieren und ausgewählt werden, um den Grundwert der Informationssicherheit aufrechtzuerhalten. Auch im Corona-Fall sollten Datensicherheit, Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit gewährleistet sein, damit die Infrastruktur zuverlässig funktioniert. In Bezug auf Empfehlungen zur Verwendung von Videokonferenzsystemen und Kommunikationsprogrammen sowie Lösungen für die mobile Arbeit wird empfohlen, Schutzmaßnahmen auszuwählen, die sich von der Organisation schnell umsetzen lassen.

 

Grundlegende Schutzmaßnahmen müssen Vorrang haben

Grundlegende Schutzmaßnahmen wie die regelmäßige Installation von Sicherheitsupdates, die Verwendung aktueller Virenschutzprogramme und VPN (Virtual Private Network), die Implementierung von Datensicherungen und die Verwendung von Firewalls sollten Vorrang haben. Es ist auch wichtig, die im Heimbüro verwendete private Netzwerkinfrastruktur (einschließlich Router) zu berücksichtigen und zu schützen. Das Informationssicherheitsniveau der Homeoffice-Infrastruktur sollte beispielsweise mithilfe des IT-Grundschutzes des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) schrittweise verbessert werden.

Die Unternehmen und Institutionen sollten Regeln und Vorschriften für die Arbeit des Homeoffice formulieren und organisatorische Schutzmaßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass Arbeitsprozesse im Homeoffice effektiv sind und sensible Informationen nicht in fremde Hände gelangen.

Weitere Informationen und eine Checkliste zur Sicherheit im Home-Office sind bei BMI BSI Empfehlungen Home-Office zu finden. Um Ihre sensiblen Daten zu schützen, bietet das BSI Interessenten erste Schritte eines sicheren Homeoffice.

  • Lassen Sie den Kollegen im Homeoffice eine Datenschutzerklärung unterzeichnen.
  • Geschäftsdokumente sollten im Schrank des Homeoffice aufbewahrt werden, im besten Fall gibt es ein abschließbares Arbeitszimmer.
  • Der Homeoffice-PC muss durch eine Firewall und einen Virenschutz geschützt sein.
  • Verwenden Sie VPN.
  • Verschlüsseln Sie den Computer und Daten.
  • Verwenden Sie sichere Passwörter.
  • Sperren Sie den Bildschirm, wenn Sie die Arbeit verlassen.
  • Lassen Sie Unternehmensdokumente nicht unbeaufsichtigt.
  • Geschäftsdokumente gehören keineswegs in den Hausmüll oder Altpapier.
  • Speichern Sie keine Daten zu Hause, sondern auf dem Unternehmensserver.
  • Leiten Sie kommerzielle E-Mails nie an Ihre private E-Mail-Adresse weiter.

 

10 Regeln für Gesundheit und eine eine gesunde Ernährung

Die Arbeit im eigenen Wohnzimmer klingt nicht gefährlich, insbesondere im Vergleich zur Arbeit in einer Werkstatt. Unfälle können jedoch überall passieren, auch innerhalb der eigenen vier Wände. Ebenso können schlecht ausgestattete Arbeitsplätze (z. B. schlechte Beleuchtung) auch zu Hause krank machen. Daher ist auch die Arbeitssicherheit im Home Office ein Muss. Die Arbeitgeber sind gemäß den Grundsätzen des Arbeitsschutzgesetzes für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer verantwortlich. Jeder Arbeitgeber sollte sich mit den geltenden Besonderheiten befassen. Dies gilt insbesondere dann, wenn ein temporäres Heimbüro in einen permanenten Remote-Bürostandort umgewandelt wird. Ein Notebook ist generell, aber insbesondere im im Homeoffice kein vollwertiger Ersatz für einen Arbeitsplatz. Richten Sie das Notebook so aus, dass Sie nicht ständig nach unten schauen müssen. Der obere Rand des Displays sollte sich auf der Höhe der Stirn befinden. Verwenden Sie eine zusätzliche Tastatur und Maus, damit die Körperhaltung am Laptop über Stunden stressfrei ist und zu keinen Verspannungen führt. Ein zusätzlicher Monitor entlastet die Augen, da der Laptop-Bildschirm auf lange Sicht zu klein ist. Ein zweiter Monitor ist sehr praktisch und zusätzliche Erleichterung.

Denken Sie an eine gesunde Ernährung. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) empfiehlt zehn Regeln für eine gesunde Ernährung. Die oberste Priorität ist eine abwechslungsreiche Ernährung, hauptsächlich pflanzlicher Lebensmittel. Je abwechslungsreicher die Ernährung ist, desto geringer ist das Risiko von Mangelerscheinungen. Denken Sie an körperliche Bewegung. Die DGE empfiehlt, dass Sie regelmäßig Sport treiben und Ihr tägliches Leben aktiv gestalten: 30 bis 60 Minuten mäßige körperliche Bewegung pro Tag fördert die Gesundheit und hilft dabei, das Wunschgewicht zu halten.

 

Viel Erfolg im Homeoffice in Hamburg

 

Weitere Informationen: 

Corona-Arbeitsschutzverordnung in Kraft getreten

Maßnahmen für Beschäftigte - Bundesregierung

Home-Office - BVMW

Homeoffice-Pflicht für Arbeitgeber bis 15. März - Bund-Verlag

Corona: Alles, was Beschäftigte jetzt wissen müssen | DGB

 

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