IT-Sicherheit

IT Schwachstellen erkennen - Risiken minimieren

 

  1. IT Schwachstellen erkennen - Risiken minimieren
    1. Sicherheitslösungen
    2. Ein effektives Schwachstellenmanagement muss Systemschäden minimieren
    3. Schwachstellen in Systemen und Anwendungen identifizieren und beheben
    4. Häufige Schwachstellen
    5. Basisschutz für IT-Systeme
      1. Achten Sie auf Ihr IT-Schutzkonzept

 

Sicherheitslösungen

Technische Systeme sind heute sehr komplex. Die Anzahl der verwendeten Programme oder Dienste wächst und mit der Cloud hat die Komplexität weiter zugenommen. Viele Unternehmen haben beispielsweise durch Schatten-IT, veraltete Anwendungen, Multi-Cloud-Strukturen ihren Sicherheitsstatus aus den Augen verloren, sodass in der IT-Infrastruktur viele Sicherheitslücken entstanden sind. Es wird immer schwieriger, den Überblick über die gesamte IT zu behalten. IT-Sicherheitsprobleme ergeben sich nur im geringen Umfang aus technischen Problemen. Ein großer Anteil ist auf Nachlässigkeit und Bequemlichkeit beim Betrieb eines IT-Systems zurückzuführen. Die Lücken, die auf diese Weise auftreten, sind möglicherweise so gravierend, dass die Aktualisierung der Technologie an anderer Stelle bedeutungslos wird. Der traditionelle Fokus auf technische Lösungen darf nicht den Blick auf die Grundlagen verstellen und dadurch die Zuverlässigkeit gefährden. Dies sind meist für einen Grund- oder Basisschutz selbstverständliche Regeln wie sichere Implementierung und Konfiguration der Systeme, sichere Kennwörter, Redundanz, Datensicherung, Mitarbeitersensibilisierung und Updates. Manche Fehler in Betriebssystemen und Software führen zu Sicherheitslücken. Wenn diese Schwachstellen von Dritten ausgenutzt werden, sind die Schutzziele der Informationssicherheit wie Vertraulichkeit, Integrität oder Verfügbarkeit der Daten beeinträchtigt.

 

Ein effektives Schwachstellenmanagement muss Systemschäden minimieren

Ein effektives Schwachstellenmanagement muss Systemschäden minimieren. Um Schwachstellen zu beheben, veröffentlichen die meisten Hersteller regelmäßig Updates (Patches) für ihre Software. Die Aktualisierung der Software ist ein wichtiger Faktor für die Gewährleistung der Systemsicherheit. Um das Netzwerk besser zu schützen, ist es wichtig, die Schwachstellen im Netzwerk zu erkennen und zu beheben. Genau wie die Informationssicherheit tragen Sicherheitslösungen dazu bei, im Unternehmen Gefahren oder Bedrohungen zu verhindern, wirtschaftliche Verluste zu vermeiden und Risiken zu minimieren, die durch Schwachstellen verursacht werden. Zum Schutz der Informationstechnologie (IT) werden Risiken, Gefahren und Schutzmaßnahmen für den sicheren Betrieb (Betriebssicherheit) und zur Schadenverhütung erarbeitet. Sachschäden und Betriebsunterbrechungsschäden müssen vermieden oder ihre Auswirkungen begrenzt werden. Die Schwachstellenanalyse ist natürlich sehr wichtig. Die Server (Zentralrechner) im Betrieb müssen regelmäßig gewartet werden. Hohe Anforderungen an Last und Zuverlässigkeit wirken sich auf die Sicherheit aus. Die regelmäßige Instandhaltung und Inspektion von Experten gewährleisten die Stabilität und Sicherheit der Server. Angreifer verwenden verschiedene Werkzeuge und Techniken. Unabhängig von ihrer Struktur konzentrieren sie sich hauptsächlich auf Schwachstellen wie fehlende Patches, schwache Passwörter oder falsche Konfigurationen. Wenn Sie ein umfassendes Schwachstellenmanagement einrichten möchten, müssen Sie einige vorbereitende Maßnahmen ergreifen. Neuen Herausforderungen in der Digitalisierung erfordern, den Horizont Informationstechnik zu erweitern und das Thema als Ganzes zu diskutieren. Und wie man es löst, ohne regelmäßige und sorgfältige Wartung arbeitet kein IT-System sicher, zuverlässig und dauerhaft. Eine große Gefahr sind Fehler, aber auch die Art und Weise, wie ein Netzwerk betrieben wird. Angesichts der Vielzahl verwendeter Software besteht eine große Wahrscheinlichkeit, dass ein Angreifer eine Sicherheitsanfälligkeit entdeckt.

 

Schwachstellen in Systemen und Anwendungen identifizieren und beheben

Die traditionelle Methode des Schwachstellenmanagements besteht darin, in regelmäßigen Abständen nach Schwachstellen in Systemen und Anwendungen zu suchen, diese zu identifizieren und zu beheben. Die meisten Netzwerke sind nicht statisch, sie unterliegen einem steten Wandel. Neue Server, Anwendungen oder Endgeräte werden ständig hinzugefügt oder aktualisiert. Systeme, die im Moment der Sicherheitsüberprüfung offline oder nicht mit dem Netzwerk verbunden sind (z. B. mobile Geräte) werden beim Scannen von Sicherheitslücken nicht berücksichtigt. Hinzu kommt, dass in Betriebssystemen und Anwendungen ständig neue Schwachstellen entdeckt und schnellstmöglich mit Sicherheitsupdates und Patches geschlossen werden müssen. Um Sicherheitsmaßnahmen effektiv umzusetzen, muss in jeder Organisation eine IT-Sicherheitskultur eingerichtet und ein Sicherheitsbewusstsein geschaffen werden. Informationssicherheit betrifft ausnahmslos alle Mitarbeiter. Daher müssen alle Mitarbeiter auf die Bedeutung von Sicherheitsmaßnahmen und deren Anwendung aufmerksam gemacht (Sensibilisierung) und geschult werden. Zu diesem Zweck müssen Schulungskonzepte für verschiedene Zielgruppen (wie Administratoren, Manager, Benutzer, Sicherheitspersonal) erstellt werden.

  • Serverraum, Einbruchsschutz, Verschmutzung, Staub, Hitze, Baustaub.
  • Sensibilisierung der Mitarbeiter.
  • Rechtekonzept: Der Zugriff auf Daten geregelt und rechtmäßig.
  • Update-Management: Schließen von Sicherheitslücken durch regelmäßige Updates.
  • Datenschutzkonzept: Ordnungsgemäße Erarbeitung nach dem Bundesdatenschutzgesetz.

Wir konfigurieren Firewalls, UTM und VPN, bieten Antiviren- und Antispam-Lösungen und sorgen für die Verschlüsselung gegen externe Angriffe. Wenn es um Datensicherheit geht, bieten wir Backup-, Hochverfügbarkeits-, Virtualisierung und Clustering-Lösungen. Durch Sicherheitsmaßnahmen wird die Anzahl der Schwachstellen stark reduziert und das Sicherheitsniveau entsprechend verbessert.

 

Häufige Schwachstellen

Wir führen hier häufige Schwachstellen auf. Auch wenn diese banal erscheinen, entsprechen sie dennoch häufig der Realität. Cyberkriminelle kommen meist über den Weg des geringsten Widerstands ins IT-System. Deshalb müssen diese scheinbar absurden Risiken als notwendig angesehen werden, und es müssen so viele Maßnahmen wie möglich ergriffen werden, um die Risiken zu minimieren. Schockierend ist, welche Passwörter manche Nutzer für ihre Bequemlichkeit verwenden. Nicht nur in der privaten Umgebung, sondern auch in der geschäftlichen Umgebungen rangierten Kombinationen wie "1234", "1111" oder der Name des Haustieren an der Spitze der am häufigsten verwendeten Passwörter. Über 90% aller Cyber-Angriffe werden über Phishing-E-Mails ausgeführt. Die von Hackern verwendeten Methoden werden regelmäßig geändert und verbessert. Typisch sind Dateianhänge oder Links in E-Mails. Falsche Berechtigungen bergen eine hohe Sicherheitsanfälligkeit und können verheerende Auswirkungen haben. Wenn ein Benutzer ein globaler Administrator mit Zugriffsrechten und erweiterten Rechten auf wichtige Geschäftsanwendungen und Daten ist, kann auch ein Angreifer Dateien problemlos anzeigen, bearbeiten, verschlüsseln und löschen. Unternehmen, die noch veraltete Betriebssysteme oder Applikationen wie Windows 7, Windows Server 2012 oder ältere Systeme verwenden, öffnen Angreifern alle Türen und Fenster. Für ältere Systeme gibt es keine Sicherheitsupdates mehr und bieten keinen Schutz gegen aktuelle Malware.

 

Basisschutz für IT-Systeme

Legen Sie strenge Kennwortrichtlinien für Ihr System fest oder integrieren Sie die Multi-Faktor-Authentifizierung, die bei der Anmeldung durch andere Geräte oder andere Kanäle bestätigt werden muss. Die Aufklärung und Sensibilisierung der Mitarbeiter ist unerlässlich, da die Sicherheit im Unternehmen immer nur so stark ist wie das schwächste Glied. Minimieren Sie die Anzahl der Benutzer mit wichtigen Unternehmensberechtigungen, z. B. globale Administratoren. Produktive Benutzer sollten keine Adminastrorenrechte bekommen, auch keine lokalen. Richten Sie an jedem Arbeitsplatz zwei Konten ein, sodass insbesondere für Installationen keine Berechtigung besteht. Geräte mit einem alten Betriebssystem wie Windows 7 oder Server mit Windows Server 2012 oder früheren Versionen müssen umgehend ersetzt werden oder wechseln Sie zu SaaS-Diensten. Ein typisches Beispiel ist der Exchange Server. Dieser verursacht hohe Investitionskosten und regelmäßige Wartungskosten. Heutzutage werden viele Exchange-Server durch Office 365 ersetzt. Diese Art von Cloud-Lösung ist relativ günstig und bietet eine hohe Verfügbarkeit. Nur so kann die IT-Sicherheit gewährleistet werden. Ein gutes IT-Sicherheitskonzept beinhaltet ein Konzept für den Notfall. Hier werden die Maßnahmen festgelegt, die im Falle eines Cyberangriffs oder Serverausfall ergriffen werden müssen, und wie die Sicherung von Unternehmensdaten und der kontinuierliche Betrieb der IT sichergestellt werden können.

 

Achten Sie auf Ihr IT-Schutzkonzept

Angesichts immer neuer Bedrohungen müssen Unternehmen die Schwachstellen ihrer IT-Infrastruktur systematisch schützen. Einzelmaßnahmen wie Patches reichen nicht aus. Verantwortungsvolle Security sollte nicht nur in der Hand eines Mitarbeiters liegen, sondern ganz besondere Aufmerksamkeit erhalten. Wir unterstützen Sie gerne bei der Bewertung, Implementierung und Sicherstellung von IT-Sicherheitskonzepten auf verschiedene Weise. Wir können als Berater Ihre interne IT-Abteilung und einzelne IT-Sicherheitsdienste wie die Überwachung von Firewalls und Netzwerken unterstützen. Oder wir übernehmen als Partner die komplette Verwaltung Ihrer IT-Infrastruktur für Sie. Nur eine ganzheitliche Sicht auf das System und das Netzwerk kann einen zuverlässigen Schutz vor Fehlern und Schwachstellen bieten. Seien Sie langfristig vorbereitet, kontaktieren Sie uns und lassen Sie sich beraten.

 

Tags: Verfügbarkeit, IT-Grundschutz, Zuverlässigkeit, Informationssicherheit