Was bedeutet IT?

IT ist die Abkürzung für Informationstechnik

IT“ ist die Abkürzung für Informationstechnik. IT ist der Oberbegriff für alles rund um die Datenverarbeitung und Unternehmenskommunikation. IT steht auch für Elektronische Datenverarbeitung (EDV). Der Begriff "EDV" ist heutzutage veraltet, weil Datenverarbeitung kaum noch auf Papier stattfindet und Datenmengen nicht mehr nichtelektronisch verarbeitet werden. Heute spricht man einfach von der Datenverarbeitung (DV). IT ist Digitalisierung und umfasst die Sammlung, Speicherung, Verarbeitung und Verwaltung computerbasierter (digitaler) Daten und Informationen. Die IT-Technologie verschmilzt immer stärker mit der Kommunikationstechnik (TK). Die Informationstechnik und Kommunikationstechnik prägen den beruflichen und privaten Alltag. Informationstechnik ist als Office-IT in den Büros als Consumer-IT in Privathaushalten stark verbreitet. Was bedeutet und wie hilft und unterstützt IT?

Informationstechnik (IT) ist die Basistechnologie für die Datenverarbeitung. Die Informationstechnik dient als Bindeglied zwischen Mensch (Anwender) und Maschine (Hardware), indem der "User" Hardware und Software nutzt, um digitale Daten zu verwalten und zu verarbeiten. IT steht für Hardware, Software und IT-Services, aber auch Rechenzentren (RZ), Data Center (DC), Serverräume, 19 Zoll Racks (Serverschränke) mit der zentralen IT-Infrastruktur. Hardware sind Server (Zentralrechner), Storages (Datenspeicher), Personal Computer (PC), mobile Endgeräte (Smartphones), Drucker, Bildschirme (Monitore) und Netzwerkkomponenten wie Switches (Datenverteiler), Router, USV und vieles mehr.

Informationstechnik und Informationstechnologie (Information Technology) werden meist als synonym angesehen, die Technik ist die praktische Umsetzung (Hardware, Anwendungen), die Technologie ist die Forschung und Entwicklung und die theoretische Grundlage, die auch als Studiengang angeboten wird. Die IT umfasst die Industrie in den Bereichen der Kommunikations-IT, Business-IT sowie Unterhaltungs-IT.

Die Abkürzung IT wird üblicherweise an verschiedene Begriffe der Dienstleistungen, Berufe, Produkte oder Techniken vorangestellt. Das sind beispielsweise IT-Service, IT-Dienstleistungen, IT-Management, IT-Wartung, IT-Support, IT-Betreuung, IT-Strategie, IT-Prozesse, IT-Beratung, die von der IT-Abteilung, dem IT-Leiter, der IT-Zentrale oder dem IT-Dienstleister geleistet werden. IT-Outsourcing ist die Auslagerung der gesamten oder Teile der IT oder der IT-Dienstleistungen. Die IT-Sicherheit ist ein gebräuchlicher Begriff für die Datensicherheit oder Informationssicherheit. Die IT-Technik umfasst die Hardware der Informationstechnik wie IT-Infrastruktur, IT-Geräte, IT-Systeme, IT-Anlagen, Netzwerk und Komponenten.

Das IT-Systemhaus ist eine IT-Firma, ein IT-Unternehmen, IT-Betrieb in oder aus der IT-Branche, das unter anderem IT-Lösungen anbietet. Zu den IT-Berufen zählen die IT-Ausbildung, IT-Systemelektroniker, IT-Systemkaufmann, IT-Kaufmann, IT-Produktmanager, IT-Qualitätsmanager, IT-Consultant, IT-Berater, IT-Security-Consultant, IT-Requirements-Engineer, IT-Account-Manager, IT-Lehrer, IT-Application-Manager, IT-Sicherheitsberater, IT-Projektmanager, IT-Projektleiter, der IT-Projekte leitet und umsetzt. Neue Berufszweige sind die IT-Forensik für Nachweise und Ermittlungen von Straftaten im Bereich der Computerkriminalität, IT-Sensorik und IT-Robotik, die immer mehr an Bedeutung und Erleichterung im Alltag bedeuten.


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Die zentrale IT ist die IT-Infrastruktur, die in 19 Zoll Racks, Serverrumen , Data Center oder Rechenzentren zentral an einem Ort geschützt ist.

IT-Services sind Dienstleistungen wie Beratung, Beschaffung, Installation, Einrichtung, Entwicklung, Wartung, Support und Cloud Computing (Cloud-Services).

Das IT-Management steuert die Unternehmens-IT mit der Erforschung und Steuerung der Informationstechnik als Unternehmensressource. Die Informationstechnik soll die  operativen und strategischen Fähigkeiten eines Unternehmens unterstützen. Die Unternehms-IT ist die Grundlage für Kundenzufriedenheit, sie ermöglicht eine verbesserte Produktivität, Rentabilität und Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens.

Die Software umfasst Betriebssysteme und Anwendungsprogramme sowie mobile Apps für Tablets und Smartphones.

Von Big Data wird gesprochen, da die Informationstechnik immer größere Datenmengen zu bewältigen hat. Die Menge an gespeicherten Daten und Informationen nimmt stetig zu, wobei auch immer mehr rechtliche Vorgaben zu beachten sind. Die IT-Compliance (die Einhaltung von Regelwerken) und die IT-Security und insbesondere der Datenschutz haben in Deutschland einen hohen Stellenwert in der Informationstechnik. Die IT-Security erkennt Risiken und Gefahren für die Daten und Angriffe wie Hackerangriffe, schützt die IT und wehrt diese Bedrohungen ab.

IT unterliegt ständig neuen IT-Innovationen einem stetigen Wandel. IT-Fachleute müssen sich stets informieren und weiterbilden, neue Geräte, Betriebssysteme, Anwendungen, Applikationen und Sicherheitstechniken für Informationstechnik erfordern aktuelles Know-how.

Industrie 4.0 stellt ein wichtiges Wachstumsfeld der Informationstechnik dar, Industrie 4.0 bedeutet die Digitalisierung industrieller Prozesse und Abläufe. Industrie 4.0 vernetzt die an den industriellen Prozessen beteiligten Geräte, Anwendungen und Dienste und erfasst in Zukunft alle Branchen und Lebensbereiche. Die IT erreicht mit der Digitalisierung ebenfalls Branchen und Industrien wie die Landwirtschaft und die Fertigungsindustrie, die bislang nicht digitalisiert waren.

IT-Trends sind die Nutzung von Virtualisierung und die Cloud. Das Internet of Things (IoT), Cloud-Computing, Big Data, Mobile Computing, IT-Security, IT-Forensik und IT-Robotik sind die Top-Themen in der Informationstechnik.

IT braucht mehr IT-Fachkräfte und IT-Spezialisten. Der Fachkräftemangel ist ein wesentliches Probleme der Informationstechnik. In allen IT-Disziplinen, insbesondere in der IT-Security ist der Fachkräftemangel zu bemerken und kann die fortschreitende Digitalisierung der Wirtschaft bremsen. Das Problem des IT-Fachkräftemangels ist lediglich durch die Ausweitung der Maßnahmen zur digitalen Bildung zu lösen. Die IT-Bildung und IT-Ausbildung benötigt einen höheren Stellenwert.